| 20.12.2010 |
| Die Schule verändert sich ständig |
| Die Dorfschule von 1848 (Gemälde von Albert Anker, der von 1831 bis 1910 lebte.)
Im 19. Jahrhundert (1800 -1899) sahen die meisten Schule so aus. Der „Lehrer“ war nicht oder nur wenig für seine Aufgabe ausgebildet. Auf dem Schulbild erkennst du, dass er es nicht versteht, die Kinder für den Unterrichtsstoff zu interessieren und er versucht deshalb mit strengem Blick und drohend erhobenem Zeigestock die Aufmerksamkeit zu bekommen. Was ihm aber nicht ganz gelingt. Weil sein Lohn nicht zum Leben ausreichte, musste der Lehrer noch nebenbei eine andere Arbeit verrichten. „Unser“ Lehrer war sicherlich neben seinem Lehrerberuf noch Schreiner. Das kannst du an den Werkzeugen, die an der Wand hängen, erkennen. Oft brachten auch die Kinder Lebensmittel für den Lehrer mit. Im Winter wurde von zu Hause sogar Heizmaterial für den Unterrichtsraum mitgebracht. Die beiden anderen Bilder wurden auch von Albert Anker gemalt und sie zeigen eine Sportstunde und einen Klassenausflug. Wie hat sich doch die Schule verändert! Wie viele Unterschiede kannst du finden? PS: Die Bilder stammen aus der Beobachter Galerie, Glattbrugg ( CH ). - Wenn du das Bild anklickst, dann escheint es im größeren Format. |
